Der Unterwirt heißt Sie herzlich willkommen!

Wir sind ein Tiroler Familienbetrieb, geführt in langer Tradition von der Familie Steindl, ein Hotel und Restaurant mit einem sehr großen Garten. Ebbs bei Kufstein ist unser Standort, und der Unterwirt ist eines der ältesten Häuser im Dorf. Abseits der aktuellen Moden des Urlaubens bieten wir Ihnen vor allem eines: eine wohlige Atmosphäre, in der Sie vor Stress geschützt sind. – Wer nichts tun will, ist bei uns richtig. Wer innehalten will, ist bei uns richtig. Wer sein Dasein genießen will, ist bei uns richtig. Gelassenheit, das ist unsere Devise. Wir lassen Sie sein, indem wir uns um Sie kümmern: mit unseren behaglichen Zimmern, mit unserer seit zwanzig Jahren durchgängig haubengekrönten Küche, mit unserer familiären Herzlichkeit. Zu jeder Jahreszeit. Blättern Sie durch unsere Seiten, notieren Sie unsere Angebote, schauen und lesen Sie die Bilder und Geschichten unseres Hauses! Es ist gut, einfach da zu sein.

Der Unterwirt –
einfach da sein.

Unterwirts-G’schichten

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. So heißt es. Allerdings kann auch, wer nicht auf Reisen geht, viel erzählen, so wie der Unterwirt. Er hat viel gesehen und erlebt, und manche der Geschichten, die im Umlauf sind, haben Legendencharakter. Sie handeln vom Haus und den Menschen, die es pflegen und hegen und die darin wohnen, und sie sind hier nachzulesen.

Der Unterwirt –
seit 1490

Teppiche am Schnee

Wann der Winter beginnt, bestimmt im Unterwirt nicht der Wetterbericht. Es ist Edmund Steindls Traktor, der das sagt. Immer dann, wenn er ihn im Winter startet, ist allen klar: jetzt wird Schnee geschoben! Das betrifft natürlich nur den Parkplatz und die Wege. Die Wiesen des Gartens bleiben unberührt, weil auf ihrer weißen Decke Anni Steindl die vielen Teppiche aus den Fluren und Zimmern des Hotels auslegt. Der Schnee reinigt sie, wenn sie ein bis zwei Tage darauf liegen bleiben. Anschließend gründlich ausgeklopft, kehren sie zurück ins Hotel und leuchten dann das ganze restliche Jahr.

Die Wiege

Im Stiegenhaus des Unterwirts steht eine Wiege aus Holz. Sie ist uralt, keine Ahnung wie alt. Als die Unterwirtstöchter Babys waren, lagen sie in dieser Wiege. Eines Tages versuchte ein wagemutiger Gast, sich in diese Wiege zu legen. Sie zerbrach unter seinem Gewicht – der Gast war kein Baby. Als die Unterwirtin Anni Steindl dazukam und das sah, war sie ziemlich empört und stellte den Gast zur Rede. Noch bevor er sich rechtfertigen konnte – hätte er das können? –, fing er sich eine resolute Ohrfeige, Backpfeife, Tachtel, Watschen ein, an die er sich wohl heute noch erinnert. Zum Glück konnte die Wiege repariert werden.

Das Ding

Wir wissen nicht, was es ist: In unserem Garten, gleich hinter den Bäumen des Gastgartens, neben dem alten Stall, steht auf der rechten Seite das Ding. Es ist riesengroß, aus Metall und schaut aus wie eine Kanone oder eine Glocke. Beides ist es nicht. Ein Freund von Edmund rief eines Tages an und meinte, er hätte da etwas, das perfekt in den Unterwirtsgarten passen würde. Edmund Steindl sagte zu und ließ sich das Ding bringen, allerdings konnte der Freund auch nicht erklären, was es ist und woher es stammt. Seitdem ziert es unseren Garten und gibt für vielerlei Spekulationen Anlass.

Die Pflanzen in den Töpfen

Im Garten des Unterwirts stehen viele Töpfe mit Pflanzen: Kräuter, Früchte, Blumen. Das sind nicht nur Rosenstöcke, sondern auch Hortensien und Kräuter wie Lavendel und andere. Besonders wichtig sind dann auch die Tomatenstauden, die spezielle Plätze mögen. Im Winter stehen die Pflanzen im ehemaligen Schweinestall und sind sicher vor der Kälte. Im späten Frühling ist es so weit: Die Unterwirtsfamilie schwärmt mit Leiterwägen aus, um die Töpfe an die ihnen genehmen Stellen zu bringen. – Nicht in einem Topf ist der alte Rosenstock an der Außenwand der Küche. Die allererste Rose, die er im Frühling hervorbringt, pflückt Edmund Steindl und schenkt sie jedes Jahr seiner Frau Anni. Aber das ist eine andere Geschichte.